Was dich in dieser Folge erwartet
Viele Marketingorganisationen sind heute technisch exzellent aufgestellt. Saubere Prozesse, integrierte Tech-Stacks, grüne Dashboards. Und trotzdem bleibt die Markenwirkung aus.
In dieser Folge spreche ich über einen blinden Fleck klassischer Marketing-Reifegradmodelle: Sie messen Effizienz, aber nicht Kohärenz. Sie bewerten Systeme – aber nicht die Organisation, in der Markenentscheidungen entstehen.
Ich stelle eine erweiterte Perspektive vor, die zwei Dimensionen zusammenbringt:
Organisationale Reife: Wie gut arbeiten Prozesse, Daten, Ressourcen und Verantwortlichkeiten zusammen?
Kohärenzreife: Wie konsistent, anschlussfähig und wiedererkennbar wirkt die Marke über alle Touchpoints hinweg?
Anhand einer einfachen Matrix zeige ich vier typische Zustände, die ich in der Praxis immer wieder sehe: vom operativen Chaos über effiziente Beliebigkeit bis hin zur strategischen Wirkungsmacht.
Diese Folge richtet sich an CMOs, Marketingverantwortliche und Geschäftsführung, die spüren, dass „mehr Effizienz“ und “Mehr Budget” nicht die Antwort ist – und die verstehen wollen, warum Markenpotenzial oft eine Frage der Organisation ist.
👉 Bonus: Zur Folge gibt es eine kostenlose Selbstdiagnose, mit der du die Marken- und Organisationsreife eures Marketings reflektieren kannst. Hier die angesprochenenen Links:
Link zur Matrix bzw. zum Artikel
Link zur Gesprächsanfrage:
0:14
Hallo liebe Hörerinnen und Hörer, hier geht es heute weiter mit einer neuen Folge von Shift Happens.
Ich gebe zu, ich war ein wenig in der Winterpause, wobei die Betonung liegt eher auf Winter denn auf Pause, weil es gab einfach ein paar andere Themen, die mich sehr beschäftigen.
0:32
Nicht gab es immer noch und es wird auch demnächst berufliche Veränderungen geben, die ich dann verkünden werde.
Aber keine Sorge, diesen Podcast wird es weiterhin geben, vielleicht in einer etwas anderen Form, aber ich bleibe euch, liebe Hörerinnen und Hörer, auf jeden Fall mit brandaktuellem Content rund um das Thema Marketing, Organisation und Neues Arbeiten treu.
1:05
Ich bin gela, dein Podcast Boost.
Ich bin Organisationsentwicklerin und Marketingexpertin.
Ich bin Systemtheoretisch inspiriert und helfe Organisationen dabei, Wirkung zu entfalten.
Mit Strukturfokus und einem Verständnis dafür, wie Veränderung wirklich funktioniert.
1:23
In diesem Podcast bekommst du also keine Methodenparade, sondern Impulse, die dir helfen, mit deiner Organisation wirksam zu werden.
Jenseits von Buzzwords, aber nah dran am echten Leben in Marketing und Vertrieb, denn ich bringe jetzt bald 25 Jahre Berufserfahrung mit.
1:40
Mehr über mich erfährst du auf meiner Website creativity Hacks de oder Angelikaballorsch.
De.
Die heutige Folge Markenwirkung ist eine Organisationsfrage.
Warum Effizienz und Technologie allein keine Kohärenz erzeugen, ist im Prinzip das Kernthema meines Angebots, weil ich arbeite genau an diesen beiden Dimensionen Marke Marketing.
2:10
Und Organisationsentwicklung.
Und dennoch ist der Titel jetzt wahrscheinlich so sperrig für euch, dass ihr schon wieder denkt und man entweder brauche ich jetzt einen zweiten Espresso oder ich schalte gleich ab, nein bleibt dran, es lohnt sich.
Tatsächlich geht dieser Artikel auch so ein bisschen viral.
2:27
Gerade auf meinem Blog, ich bin selber überrascht, was mich jetzt auch veranlasst, eine Podcast Folge dazu zu machen.
Es ist nämlich so, wenn wir uns heute den Reifegrad von Marketingorganisationen anschauen und bewerten, dann greifen wir meist auf die Modelle der großen Tech Player und Beratung zurück.
2:47
Also.
Die BCG Matrix zum Beispiel.
Und diese Ansätze sind total wertvoll, aber sie erzählen halt nur die halbe Wahrheit, warum, sie fokussieren sich fast ausschließlich auf die technologische Reife und auf Prozesse, also sie beantworten Fragen, wie sauber sind unsere Daten, wie automatisiert sind unsere Prozesse, wie gut ist unser Text Stack integriert.
3:13
Kurzum, wie ausgeprägt ist die Fähigkeit der Organisation, Prozesse, Daten und Technologien strategisch zu nutzen, um den Unternehmenswert zu steigern?
Diese Fragestellung ist nicht falsch, aber in der Praxis erleben wir oft ein Paradoxon, unternehmen, die technisch hochgerüstet Prozesse laufen effizient, doch in der Praxis erleben wir ganz oft ein Paradoxon.
3:41
Unternehmen sind technisch hochgerüstet, Prozesse laufen Megaeffizient alle Dashboards, alle KPI sind auf Grün und trotzdem kommt die Marke beim Kunden nicht an.
Mitunter wird zum Beispiel auch gar keine Wiedererkennung kreiert und darum soll es heute gehen.
3:59
Erstmal kurz zur Erläuterung, was ist überhaupt Kohärenz oder genauer gesagt, was bedeutet Kohärenz in der Kommunikation, das bedeutet.
Einen inneren Zusammenhang, eine Art ja, Zusammenhalt oder logische Folgerichtigkeit zu erkennen und zu erfassen.
4:20
Der Begriff beschreibt das stimmige und nachvollziehbare in Strukturen, Texten und Gedanken, also auch in der Kommunikation einer Marke.
Was will die Marke eigentlich sagen?
Wofür steht sie, weil nur so, also wenn dieses Verständnis sofort da ist, kreiere ich natürlich auch vertrauen, wir wissen ja alle, Vertrauen in eine Marke ist Gold wert, am Ende des Tages und ja, wir sparen dadurch eigentlich auch eine ganze Menge Geld, nämlich Media Spence, weil wir einfach nicht mehr so trommeln müssen.
4:54
Also diese klassischen Reifegradmodelle unterliegen einem blinden Fleck.
Sie messen Maschinen, aber nicht die Botschaften, sie optimieren Ausspielung, aber nicht Bedeutung, sie ignorieren genau diese Kohärenz.
5:11
Also sie beantworten nicht die Frage.
Erzählen wir uns über alle Touchpoints hinweg eine konsistente Geschichte, bauen unsere Botschaften logisch aufeinander auf oder senden wir hochautomatisiert widersprüchliche Signale in den Markt?
Um wirklich Markenkraft zu entfesseln, müssen wir unsere Perspektive erweitern.
5:30
Wir dürfen Marketing nicht länger nur so eindimensional betrachten, sondern müssen 2 Achsen zusammenbringen, das ist einmal die Organisationale Reife, also wie reif ist eigentlich die Organisation, wie arbeiten die Menschen zusammen?
5:48
Wie stimmig ist das, was im außen erscheint und auf der anderen Achse ist halt die Kohärenzreife, also wie konsistent wirken wir da draußen.
Ich habe diese Matrix auf meinem Blog natürlich auch abgebildet.
In den Shownotes ist auch der Link zu diesem Blogartikel ist jetzt n bisschen schwierig, wer bei rüberzubringen, aber stellt euch einfach mal vor, dass auf der x Achse die Kohärenzreife abgebildet ist und auf der y Achse nach oben geht die Organisationale Reife und so entstehen 4 Quadranten, da sag ich gleich noch mal mehr zu.
6:23
Also ob Botschaften aufeinander aufbauen, ob Kommunikation als Einheit wahrgenommen wird, ist selten ein kreatives Problem, sondern adressiert vielmehr die Frage, unter welchen Rahmenbedingungen Marketing, auch Sales und der Kundenservice überhaupt Wirkung entfalten können.
6:40
Das Problem ist ja dann fast immer ein organisationales entscheidungslogiken, Prioritäten, Verantwortlichkeiten, kurz die Management Praxis die nicht sauber ineinander greift so und das Ergebnis dieser Management Praxis zeigt sich außen in Kohärenz ja oder eben auch nicht.
6:58
Also die entscheidende Frage lautet nicht nur wie gut ist unser Marketing organisiert, sondern auch erzählen wir eigentlich über alle Touchpoints hinweg eine konsistente Geschichte.
So und wird die zweite Frage verneint, so liegt das vielfach an Organisationalen Dysfunktionen.
7:13
Marketingfach harrt in Silos, rollen sind unscharf, Entscheidungen werden vertagt oder gegeneinander ausgespielt, Interessenskonflikte entstehen, darüber habe ich mich ja auch schon sehr oft ausgelassen, also zum Beispiel durch Individualboni der Mitarbeitenden, und diese Bremse die Geschwindigkeit aus.
7:31
Will sagen, Teams optimieren ihre jeweiligen Kanäle, aber niemand verantwortet die Gesamtwirkung.
Die Folge ist eine Kultur der Absicherung statt der Wirkung, also es kommt zu mehr Abstimmung, mehr Kontrolle, mehr Rechtfertigung, nicht weil Menschen nicht wollen, sondern weil die Orientierung fehlt und Kohärenz ist deshalb kein Kommunikationsdetail, sondern eine Führungs und Organisationsaufgabe.
7:55
Nun erst im Zusammenspiel dieser beiden Dimensionen wird verständlich, warum Organisationen trotz hoher Budgets im operativen Kammerhaus verharren oder in effizienter Beliebigkeit.
So und wie sieht eigentlich der Weg zur strategischen Wirkungsmacht aus?
8:12
Der Weg über diesen Zustand beginnt nämlich nicht mit neuen Tools oder noch mehr Kampagnen oder noch mehr Budget, sondern mit Klarheit über Rollen, Verantwortung und der strategischen Leitidee, die alles verbindet.
Stellen wir uns noch mal diese 4 Quadranten vor, wir beginnen unten links, wir haben eine niedrige Kohärenzreife der Marke und wir haben auch eine niedrige Organisationale Reife, woran kann man das erkennen, es gibt.
8:41
Starkes Silo denken es gibt einen sehr kurzfristigen Fokus auf irgendwelche Sales zahlen.
Es gibt ständig wechselnde Kampagnen, zum Beispiel irgendwie ständig wechselnde Mottos wie Flavour of the Month und ja, letztendlich ein bisschen visuellen Wildwuchs, das heißt, die Wiedererkennung da draußen ist halt sehr marginal und in der Organisation ist also ich sag mal so abstimmungs.
9:08
Chaos, was auch immer in doppelten Schleifen und so weiter mündet die Gefahr die besteht ist ein hoher Burnout Faktor im Team und Budgetverbrennung ohne Roi.
Was würde solch eine Organisation sagen wir machen wahnsinnig viel aber irgendwie greift nichts um jetzt mal ein Beispiel zu nennen könnte man jetzt zum Beispiel Galeria Kaufhof in den Krisenjahren heranziehen, warum was?
9:38
Durch die Fusion prallten veraltete IT Systeme aufeinander, also ne niedrige Organisationale Reife.
Gleichzeitig wusste der Kunde nicht mehr, seid ihr jetzt Luxus, seid ihr Schnäppchen, seid ihr ein Erlebnishaus so, und das ist eine niedrige Kohärenz der Marke am Markt.
9:56
Das Marketing rudert verzweifelt und unkoordiniert rum.
Oder um noch ein anderes Beispiel zu nennen, der klassische Mittelständler im digitalen Wandel.
Warum?
Naja, ihr kennt ja alle diese Unternehmen, der Vertrieb macht seine Flyer, das Marketing postet irgendwie sporadisch mal auf linkedin, die Website ist von 2015 und das CRM ist eine Excel Liste, es fehlt also quasi an allem.
10:21
Wir gehen jetzt in der Matrix ein Stück nach rechts.
Wir sind jetzt rechts unten, das heißt, wir haben eine hohe Markenwirkung da draußen, wir haben aber eine relativ niederschwellige Organisationale Reife, die Symptome glasklare Positionierung, hohe Brand, Wiedererkennung am Markt, aber alles ist so ein bisschen Handarbeit, also es ist alles.
10:50
Es gibt im Grunde keine Automation.
Es gibt eine sehr niedrige technische Reife in der Organisation, also der Newsletter wird händisch versendet und ja, die Skalierung kann so nicht stattfinden.
Eine Messbarkeit der Marke gibt es auch nicht.
11:07
Was wäre das Zitat einer solchen Organisation?
Unsere Kunden lieben uns ja, wenn sie uns denn finden, weil wir kommen einfach nicht in die Breite.
Kleiner Disclaimer Man muss auch nicht immer in die Breite, es gibt ja durchaus Marken, die sehr erfolgreich in ihrer Nische agieren.
11:26
Ein wunderbares Beispiel ist hier Patagonia, ja, also die haben wirklich eine der stärksten Marken, Identitäten der Welt, könnte man sagen, also n echten Purpose verzichten halt auch ganz bewusst auf aggressives Performance Targeting oder invasive Datennutzung um ihre Werte eben nicht zu verraten.
11:46
Also hier bremst die Marke das System bewusst aus und das passt auch zur Marke und damit ist auch alles gut.
Also nicht jeder muss sich da jetzt raus bewegen, aber um noch mal n anderes Beispiel zu nennen und auch hier, ich möchte hier noch mal in aller Deutlichkeit sagen, ich kenne dieses Unternehmen nicht aus dem innen heraus.
12:04
Aber so von der äußeren Beobachtung her würde ich jetzt als Beispiel noch mal True Fruits zum Beispiel nennen, die ja auch irgendwie so eine Love Brand sind.
Brillante Kommunikation, provokant, einzigartig, extrem hoher Wiedererkennungswert, aber ja, es ist halt noch viel Handarbeit am Start, wir gehen jetzt einmal nach Links.
12:27
Oben, das heißt, wir haben eine recht hohe organisationale Entwicklung.
Wir haben aber eine niedrige Markenkohärenz und was passiert dort?
Ja, die perfekte Marketingautomation, ein super sauberer Textac, die Dashboards sind alle auf Grün.
12:46
Aber die Botschaften sind generisch, austauschbar oder sogar widersprüchlich.
Und ja, über die ganzen Kanäle hinweg ist der Kunde halt zwar irgendwie effizient genervt, so würde ich es jetzt mal formulieren, also ein Zitat könnte sein, Prozesse laufen super, Klickzahlen sind brillant.
13:07
Aber es bleibt nichts in den Köpfen hängen.
Ein Beispiel an dieser Stelle wäre booking.com, warum also die sind halt glaube ich ziemlich perfekt da draußen, was so Performance Marketing angeht.
Also ich bin mir sicher, dass die alles tot testen, bevor Sie überhaupt mit irgendeinem Lauf rausgehen.
13:25
Es gibt immer noch diese Dringlichkeitstriggern und auch ein Zimmer und so weiter die Personalisierung ist sehr ausgereift, also an der Front wirklich super Leistung, aber was ist eigentlich die Seele dieser Marke?
13:41
Also ich fühle sie nicht.
Das ist halt alles rein transaktional zu verstehen.
Also niemand würde jetzt einbooking.com t Shirt kaufen, ne und ehrlicherweise wenn die Marke von heute auf morgen verschwinden würde, würde da jetzt jemand nachfragen?
13:58
Ja vielleicht an der ein oder anderen Stelle, aber sofort wäre irgendwie Expedia am Start oder Chat 24 und könnte diese Lücke kompensieren, das würde bei einem Nike nicht so einfach gehen by the way.
Letztes Beispiel oben rechts hohe Organisationale Reife, hohe Marken, Kongrip Ding Dong, Hohe Organisationale Reife, hohe Kohärenz.
14:25
Mein Gott, was kann man für Symptome beobachten?
Die Marke spricht mit einer Stimme über alle Touchpoints, die Wiedererkennung ist mega, die Systeme laufen und die Botschaft personalisiert und skaliert aus der Organisation heraus die.
14:42
Was gibt es an dieser Stelle eigentlich noch für Herausforderung?
Ja eigentlich nur Zustand halten und auch die den den Grad der Innovation beibehalten.
Als Beispiel habe ich hier mal die Marke Hornbach mitgebracht.
14:58
Warum?
Technisch ist Hornbach extrem fit, also wirklich, es gibt eine nahtlose Verknüpfung von Online Shop App, Marktverfügbarkeit, Logistik, gleichzeitig ist die Marke, es gibt immer was zu tun, seit Jahrzehnten brutal konsistent, du erkennst einen Hornbach spot ohne das Logo zu sehen, das System liefert die Ware und die Marke liefert dabei den Schweiß und Herzblut Spirit wirklich?
15:24
Kongress gehen raus.
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu viel Theorie an dieser Stelle.
Ich möchte euch aber gerne noch mal so ein paar Reflektionsfragen mitgehen, wo ihr immer so überlegen könnt, ja bei welcher Frage räsoniert es doch sehr.
15:43
Bei euch.
Und was heißt das eigentlich so für die Hebel, die ihr als nächstes habt?
Also wer entscheidet bei euch final über die inhaltliche Klammer der Kommunikation und auf welcher Grundlage?
Ja, also wenn das nur KPI und irgendwelche technischen Details sind, würde ich auch noch mal in euch gehen, so ist es eigentlich das, wofür ihr im Inneren der Organisation und des Unternehmens steht.
16:09
Sind Rollen und Verantwortlichkeiten entlang der Customer Journey Klage geregelt oder sind sie eher Kanalgetrieben verteilt, sprich wenn sie kanalgetrieben verteilt sind, entstehen halt ganz schnell Silos und die eine Hand weiß nicht, was die andere tut.
Botschaften werden konträr ausgespielt, wer verantwortet das und wie könnt ihr da mehr Kollaboration herstellen, schaut gerne auch noch mal in meiner alten Podcast folgen, ich habe da auch schon einiges zugesagt, wie man das, wie man diese Zusammenarbeit.
16:39
So weit an den Schnittstellen fördern kann genau.
Apropos Schnittstelle ist an den Schnittstellen glasklar, was übergeben werden soll, also schnitt klassische Schnittstelle sind ja hier zum Vertrieb oder zum Kundenservice, manchmal sind es aber ist es aber auch die Schnittstelle Marketing, die Schnittstelle Brand Marketing und Performance Marketing, also ist da wirklich klar was an welcher Stelle der Customer Journey übergeben werden soll?
17:07
Ist es in diesem Zusammenhang schon mal vorgekommen, dass zum Beispiel das Performance Team irgendwie auf Downloads eines bestimmten Whitepapers optimiert hat, während das Brand Team parallel eine dachmarken Kampagne mit einem völlig anderen Narrativ gespielt hat, HU also in dem Moment ziehen halt beide Abteilungen oder beide Teams nicht am gleichen Strang und das bremst eure Wirksamkeit komplett aus.
17:35
Wie Messt ihr euren Erfolg?
Geht es wirklich nur über Metriken oder diskutiert ihr auch mal die Wirkung beim Kunden?
Macht ihr regelmäßig Kundenbefragungen oder sprecht ihr mit dem Kundenservice, um solche Auswertungen wie mal zu erstellen?
Ihr kennt wahrscheinlich Eure Conversion Rates, ja kennt ihr sie, aber ihr kennt nicht immer die Gründe für den Kauf oder für den Absprung, es ist auch ein Signal für eine Diskrepanz.
18:04
Habt ihr innerhalb der Organisation ein gemeinsames Verständnis davon, was ein guter Lead wirklich ist, könnt ihr eure zentralen Markenbotschaften in einem Satz konsistent formulieren und taucht sie auch leicht adaptiert natürlich über alle Touchpoints hinweg wieder auf.
18:26
Verstärken sich eure Botschaften gegenseitig oder konkurrieren sie um Aufmerksamkeit?
Würde ein Kunde eure Kommunikation nach 3 Kontakten wiedererkennen, würde der blind sagen können, das ist Marke XYZ und was passiert wenn ihr den Mediaspend reduzieren würdet.
18:48
Würde trotzdem was hängen bleiben, das ist ein sicheres Zeichen für eine gute Markenarbeit.
Genau da setzt auch meine Arbeit an.
Also wenn ihr den Wunsch jetzt verspürt, mal einmal mit mir darüber zu sprechen, wie ich euch unterstützen kann, dann freue ich mich natürlich, einen Link zu einer Terminbuchung findet ihr auch in den Shownotes und ja, bis dahin verbleibe ich erstmal und wünsche euch noch eine gute Reflektionsarbeit mit diesen Fragen.