Warum du dein Unternehmen töten sollst.

Warum du dein Unternehmen töten sollst.

Stop, hör auf zu tun, was du tust!

Warum? Na, um Anlauf zu nehmen. Nimm Anlauf, um den am dichtesten besiedelten Ort der Erde zu verlassen: deine Komfortzone.

Und dazu brauchst du nicht auf den Jahreswechsel zu warten und auch nicht auf den Schmerz, der normalerweise Veränderungen einleitet. “Change before you have to! “ – verändere, bevor du dazu gezwungen wirst.

Das Jahr, in dem ich jeden Stolperstein mitnahm. Creativityhacks an die Wand fuhr und scheiterte. Dabei wollte ich mich und meine Kunden feiern und den Beweis führen, dass Leadership, New Work und Purpose Marketing funktionieren.

Wie konnte das passieren?

NEIN, HALT, ihr glaubt das wirklich? Es ist immer vieles im Auf- und Umbruch und bevor man etwas Neues kreiert, mit dem man scheitert gilt es ein Pre-Mortem,  eine harte Intervention durchzuführen: Kill your company! Kannibalisiere dein eigenes Business bevor andere es tun. Sonst geht es euch wie Kodak. Der Veränderungswille muss dabei auf den eigenen Untergang gerichtet sein. Gehe davon aus, dass jede KI einen kognitiven Job in Zukunft besser erledigen wird als der Mensch. Gehe davon aus, dass die Logiken der Digitalisierung jedes Geschäftsmodell auf den Prüfstand stellen.

Mein Geschenk: Hier kannst du ein PDF zur Methode und mit „Killerfragen“ herunterladen

Wenn sich Teams intensiv mit dem möglichen Scheitern ihres Projekts beschäftigen sollen, herrscht meist ein gewisser Grad an Realitätsverweigerung. Das ist ganz normal.

Du kannst die Teilnehmer die Gründe für das Scheitern einfach über StickyNotes sammeln lassen. Alternativ (und abwechslungsreicher) können die Teilnehmer gemeinsam einen Presseartikel über die Insolvenz des eigenen Unternehmens formulieren. Die Überschrift dokumentiert das Scheitern. Die Gründe des Misslingens werden sichtbar und hier lauern die realen Gefahren, die es zu hinterfrage gilt.

Wichtig ist, dass die Intervention in einer positiven und lösungsorientierten Diskussion über die möglichen Gründe des Scheiterns mündet.

Keine Paranoia, sondern eine gesunde Angst

Und wenn ihr glaubt, dass diese Gründe „ach-so-weit-weg“ sind, dann überleg doch einmal: Waren die Menschen nicht auch im tiefsten Inneren davon überzeugt, dass die Welt eine Scheibe ist? Oder dass niemals ein Mensch zum Mond fliegen geschweige denn von dort wieder lebend zurückkommen kann? Daran gab es keinen Zweifel – bis einer diese Vorstellung in Zweifel zog und bewies, dass es doch anders ist.

Niemand außer uns selbst setzt die Grenzen des Möglichen in unsere Köpfe. Wir sagen uns und anderen, was alles unmöglich, unrealistisch und unerfüllbar ist. Das Schlimme ist, dass wir das dann auch noch glauben. Wir sind überzeugt davon, dass gewisse Dinge einfach nicht passieren können.

Sobald wir aufhören, jeden Gedanken in den Kontext unserer bisherigen Erfahrungen zu setzen, gibt es keine Grenzen. Mach deine Ideen nicht zu einer Möglichkeitsform der Vergangenheit, sondern lassen sie atmen und wachsen. Ideen brauchen Raum zum Gedeihen und einen Prozess zur Verwirklichung.

Ich gebe euch diesen Raum gern! “Kill your company” ist eine beliebte Intervention in meinen Workshops. Frag mich gern an: hello@creativityhacks,de

 

Photocredit: Daniel van den Berg via unsplash

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