Ist Zeitlosigkeit das neue innovativ? Oder wieviel „Trend“ braucht eine Marke?

Ist Zeitlosigkeit das neue innovativ? Oder wieviel „Trend“ braucht eine Marke?

Der digitale Wandel verlangt uns ganz schön viel ab: Unternehmen, Unternehmern, Mitarbeitern, Geschäftsführern, Vermarktern, Konsumenten, Kreativen… eben uns allen. Muss man jetzt eigentlich jeden „heißen Scheiss“ mitmachen, dem einen Agenturen vorstellen oder über das man irgendwo gelesen oder von dem man auf einer Messe erfahren hat? Ganz sicher nicht. Aber wie finde ich heraus, was relevant is?

Nicht immer ist Unternehmen klar, dass es nicht reicht, eine Technologie einfach nur einzukaufen: Was nützt mir der Porsche in der Garage, wenn ich keinen Führerschein habe? Wie kommen denn nun die PS auf die Straße? Ein paar grundlegende Fragen müssen hier schon geklärt werden.

Paßt die Technologie zu meiner Marke, zu meinen Produkten? Kann ich diese dort inszenieren? Habe ich dort Spielraum für die kreative Idee, für die Story? Die positive Beantwortung dieser Fragen schafft den roten Faden. Der rote Faden, der es so wichtig macht, eine Marke und eine Vermarktungsstrategie konsistent zu halten. Um ihr eine Authentizität und Wiedererkennung zu verleihen.

Weiter geht es mit der Erkenntnis: Das Silo-Denken in den Unternehmen muss abgeschafft werden. Genauso wichtig: Investments in Know-how und der langfristige Aufbau von Strukturen für den intelligenten, gezielten Umgang mit Big Data. Ferner: haben meine Mitarbeiter das Know-How diese Technologie zu bedienen, zu bespielen (oder kann das durch einen Dienstleister gelöst werden?)?

Marken müssen sich neu erfinden, Marken müssen dort sein, wo ihre Zielgruppen und eben auch ihre Nachwuchs-Zielgruppe sich tummelt (letztere wird oft genug vergessen!). Die Technologie wird oft genug zum passenden Medium.

Nicht genug zu erzählen auf snapchat? Gar nicht meine Zielgruppe?Nicht die Mittel oder die Kapazitäten, um genügend Bewegtbild zu produzieren? Entspannen Sie sich. Eine Marke muss sich nicht verbiegen.– sondern kann gern auch mal das Gegenteil von Innovation beweisen: Zeitlosigkeit. 

Und dabei sich selbst treu bleiben.

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