AdBlocker - oder die Party, die ohne dich stattfindet.

AdBlocker - oder die Party, die ohne dich stattfindet.

Stellen Sie sich vor, Sie geben eine Party. Sie haben Freunde eingeladen. Die meisten bringen was zu Essen oder zu Trinken mit.
Es klopft erneut, sie öffnen und da steht ein Unbekannter. Und besonders sympathisch sieht der auch nicht aus. Auf seinem T-Shirt steht „Klick mich“. Mitgebracht hat er auch nix. Was würden Sie tun?
Genau, ihn bitten zu gehen und die Tür schließen. Nichts anderes passiert, wenn Sie einen AdBlocker installieren. Sie lassen unbeliebte Werbung nicht rein, nicht auf ihr Display, nicht in ihr Wohnzimmer (oder gar Büro).
Was bei Emailmarketing bereits seit Jahren strikt gehandhabt wird („Double-Opt-In“), bringt nun die halbe Digitalwirtschaft in Aufruhr. Warum eigentlich? Warum will eigentlich keiner aus den Zahlen lernen? Über 30% haben einen AdBlocker installiert.

Viele Nutzer haben auf zahlungspflichtige Premiumaccounts umgestellt, um Werbung zu umgehen. Die Menschen sind also durchaus bereit dafür, Geld für das in die Hand zu nehmen, was sie (nicht) sehen wollen.
(Aber keiner denkt darüber nach, umgekehrt ein Geschäftsmodell draus zu machen – dabei gibt es durchaus Werbung, auf die sehnsüchtig gewartet wird. Der IKEA Katalog z.B.).

Es nervt. Und jeder, der genervt ist, ändert irgendwann sein Verhalten. Schaut den Blockbuster Sonntag Abend eben nicht mehr ihm TV, sondern irgendwann auf Amazon. Oder zeichnet diesen auf (und spult vor). Und installiert Adblocker. Erst langsam, nachdem große Marken wie P&C ihre Digitalbudget drastisch gekürzt haben, wird über Standards nachgedacht.

Warum kann sich nicht auch die Haltung der Werbetreibenden und Vermarkter ändern? Warum wird nicht mehr über Relevanz, der einzige Weg, der an AdBlockern vorbeiführt, nachgedacht? Die besondere Wirkung von Storytelling und Content Marketing liegt nämlich darin, eine Story über alle Medien und Touchpoints interessant zu inszenieren. Eine starke, kreative Idee kann das.

Bei allem, was Sie an Ihre Kunden und Interessenten aussenden, stellen Sie sich folgende Fragen:
1. Stimmt mein Timing und die Frequenz? Das Timing ist schon die halbe Miete. Verbraucher möchten weder zu viel noch zu wenig Werbung. Frequency Capping heißt das Zauberwort.
2. Stimmt die Sprache und der Inhalte, orientiert sich beides am Interesse des Nutzers?
3. Relevanter Inhalt muss entweder informieren oder unterhalten. Dazwischen gibt es nichts. Warum interessieren meine Nutzer sich für unsere für Produkte? Weil sie Probleme lösen oder Spaß machen sollen.
3. Verbraucher finden es toll, wenn Sie Antworten auf Ihre Fragen erhalten. Steigen Sie ehrlich, authentisch (und humorvoll) in den Dialog ein. Bleiben Sie auch hier: relevant (oder humorvoll ;-)).

In unseren Workshops zeigen wir Ihnen, wie Sie Raum finden, Ihre Kreativität zu nutzen, die Stärken und Schwächen einer kreativen Werbeidee zu erkennen und umzusetzen.

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